Rennrad Transalp – Vier Regeln zur Vorbereitung der Cyclocross Tour

In dieser Blog-Serie möchte ich dir zeigen, wie ich mich auf die große Rennrad Tour Transalp vorbereite. In vier Artikeln gehe ich dabei auf Training, Ausrüstung und Planung der Tour ein und hoffe, dir einen guten Überblick verschaffen zu können.

Inhaltsverzeichnis

Die Idee

Alpenpanorama
Diese Berge durchqueren und auf der anderen Seite herauskommen – Ein Traum für jeden Rennradfahrer (Photo by fietzfotos / pixabay.com)

Die Idee zu einer Transalp ist sicherlich nicht neu. Wenn du auf diesen Artikel gestoßen bist, wirst du dich bereits mit der Thematik auseinander gesetzt haben. Bei mir kam der Gedanke einer Transalp auf dem Cyclocross Rennrad zunächst über eine ZDF Doku, die sich mit dem Überqueren zu Fuß über die Alpen auseinandersetzte. Als ich diese Doku gesehen hatte wusste ich, dass das meine nächste Tour sein muss. Aus dem Überqueren zu Fuß durch enge Schluchten und hohe Berge wurde jedoch zunächst nichts, weil mein Hobby sich ganz dem Cyclocross Bike bzw. dem Rennrad widmete. Aber warum es nicht mit dem Roadbike versuchen?

Die Strecke – eine Checkliste an mich selbst

Eine Transalp, also eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad muss aus meiner Sicht einige Dinge berücksichtigen, damit sie eine echte Transalp ist. Dabei habe ich mir bei der Planung der Route selbst einige Regeln auferlegt, die es zu berücksichtigen gilt. Grundsätzlich macht es Sinn, sich im Vorfeld einer Tour Gedanken zu machen, was man überhaupt erreichen möchte. Ein Schlagwort wie Transalp ist schnell daher gesagt, aber was meint es eigentlich?

Schrecksee (Photo by PIRO4D / pixabay.com)
Schrecksee (Photo by PIRO4D / pixabay.com)

Regel No 1 – Die Tour muss sich über zwei oder mehrere Länder erstrecken

Der Grund für diese Regel liegt an der Lage der Alpen. Es ist quasi fast unmöglich, eine Transalp durchzuführen, die nur durch ein Land geht. Aber je mehr Länder, desto aufregender wird die Tour, oder? Und desto „größer“ wird das ganze Unterfangen.

Regel No 2 – Vom ersten Höhenmeter an auf der Transalp

Wenn man die Anreise in die Alpen plant, hat man viele Möglichkeiten, zu starten. Die Gefahr ist, dass man bereits tief in den Alpen ist, bevor man den ersten Kilometer auf dem Rennrad ableistet. Das wollte ich mit dieser Regel vermeiden. Indirekt hilft hier auch Regel Nummer 1. Um eine echte Transalp zu fahren, sollte man diese auch ausfahren und nicht nur ein Teilstück innerhalb der Alpen absolvieren.

Regel No 3 – Die Tour muss ein oder mehrere Gipfel beinhalten

Klar! Wenn ich schon in den Alpen bin, dann möchte ich nicht einfach nur durch die Täler fahren um am Ende irgendwo in Tirol herauszukommen. Das geht auch – ist aber nicht das was ich mir unter einer Transalp vorstelle. In diesem Fall würde ich dann eher auf dem Fulda-Weser Radweg an die Nordsee fahren. Es sollte also mindestens ein Gipfel und seine wundervollen Kehren darin sein. Die berühmten Pässe wie Stilfser Joch, Reschenpass und Großglockner kommen mir dabei in den Sinn. Berühmte Pässe legendärer Rennrad-Rennen. Ich merke gerade, wie das Herz schneller schlägt, daher sollte diese Regel definitiv machbar sein. Zumal ich süchtig nach Höhenmetern bin 😉

Stilfser Joch (Photo by hpgruesen / pixabay.com)
Stilfser Joch mit seinen 24 Kehren (Photo by hpgruesen / pixabay.com)

Regel No 4 – Spaß steht vor Leistung

Ich werde mich auf dieser Tour nicht umbringen. Es ist meine erste mehrtägige Tour, daher steht der Spaß an erster Stelle. Aus diesem Grund begleiten mich auch zwei Familienmitglieder, mit denen die Strecke ein Highlight wird, da bin ich mir sicher. Ein Ziel vor Augen, das fordert und Leistung abverlangt ist gut und wichtig. Aber es muss auch erreichbar sein. Da die Alpen viele Optionen geben, sie zu durchqueren, sehe ich hier kein Problem. Ich freue mich auf die Abende auf den Gipfeln, in gemütlicher Runde und bei einem verdienten Weißbier.

So geht es weiter

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